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Sonntag, 17. Dezember 2017

Cross-Country

Cross Country (Abkürzungen XC oder CC) ist eine Mountainbike-Disziplin. Seit 1996 ist die Sportart olympisch.
"Ein MTB-Cross Country (CC) ist ein Einerwettbewerb über eine mehrfach zu fahrende gleiche Rundstrecke." – Wettkampfbestimmungen Mountainbike des Bund Deutscher Radfahrer (BDR), 04/2007
Vergleichbar mit einem Formel 1 Rennen wird eine Rundstrecke festgelegt, die von den Sportlern mehrfach durchfahren wird. Die Rundenanzahl steht entweder von Anfang an fest oder richtet sich nach einer Zeitangabe (z.B. 60 Minuten + 1 Runde). Die letzte Runde wird dabei immer mit einem Glockenzeichen für alle Fahrer eingeläutet. Überrundete Fahrer müssen die Rundenanzahl nicht vollständig absolvieren. Sobald der Erstplatzierte die Start-/Ziellinie überquert hat, fahren sie ihre Runde zu Ende. Bei internationalen Rennen beenden die Fahrer das Rennen in der Runde, in der sie überrundet werden. Das kann zur Folge haben, dass sie das Rennen vor dem Gewinner beenden und trotzdem in der Ergebnisliste geführt werden.

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Downhill

Im Downhill (kurz „DH", zu deutsch „Abfahrt") gilt es – analog dem Skisport – eine abgesperrte, ausschließlich bergab führende Strecke so schnell wie möglich zu fahren. In gröbstem Gelände, gespickt mit natürlichen Hindernissen und bei Geschwindigkeiten bis über 70 km/h muss das Sportgerät zu jeder Sekunde unter voller Kontrolle sein. Die Schwierigkeit besteht darin, den schmalen Grat zwischen maximalem Tempo und geringer Sturzgefahr zu finden. Downhill wird auch als Wettkampfsport ausgeübt. Die UCI organisiert dafür bei Mountainbike-Weltcups und Mountainbike-Weltmeisterschaften Wettrennen in der Disziplin Downhill Individual (DHI).
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Bikercross

Bikercross, auch Mountain Cross, ist eine Mountainbike-Renndisziplin auf einer in der Regel zwischen 150 und 600 Meter langen Rennstrecke. Bei dem Rennen nehmen meistens vier (Four Cross, kurz 4X), gelegentlich jedoch auch zwei, sechs oder acht Fahrer teil. Ausgetragen wird der Wettkampf im K.-o.-System. Jeweils die Hälfte der Fahrer erreicht die nächste Finalrunde.
Bikercross wurde aus dem BMX-Racing abgeleitet. Zu den elementaren Hindernissen des Four Cross zählen Sprünge, überhöhte und flache Kurven, „Waschbretter", Wellen und Kompressionen.
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Freeride

Freeride bezeichnet im Mountainbikesport das technisch anspruchsvolle Fahren auf einem Mountainbike, das in jeder möglichen Kombination steile Bergab-Passagen, Sprünge von bis zu zehn Meter über natürliche Hindernisse und sportliche Manöver enthalten kann. Freeriden setzt eine große Körper- und Bikebeherrschung voraus. Das Tragen von Integralhelm und Protektoren ist vor allem bei Freeride Extreme-Mountainbikern üblich.
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Trial

Fahrrad Trial (auch Bike Trial) entwickelte sich in den frühen Siebzigern. Am 25. Mai 1974 fand in Bad Nauheim der allererste Wettkampf statt. Es gibt 2 Weltverbände, die UCI und die BikeTrial International Union. Die UCI beheimatet alle Radsportarten. Die BIU ist ein Weltverband welcher nur Fahrrad-Trial betreibt. Zur Zeit gehören der BIU 37 Staaten an.
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Dirtjump

Die Funsportart Dirtjump (deutsch: „Schmutzsprung") ist eine Variante des Radsports. Es bezeichnet das Springen über Erdhügel mit einem BMX oder einem Dirtbike (Mountainbike). Ziel eines Sprungs ist es, in der Luft einen Trick zu machen. Bestes Baumaterial für künstliche Hügel ist Lehm, da er fest und beständig ist und sich bestens formen lässt.
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Fachbegriffe

Da der Sport aus den Vereinigten Staaten und Kanada kommt, haben die Ausdrücke des Fachjargon auch dort ihre Wurzeln:
 
Coaster – ähnlich wie der Wheelie, nur nicht im Sattel sitzend, sondern stehend; Ausbalancieren durch Gewichtsverlagerung des Körpers und Bremsen Discbrake – siehe: Scheibenbremse
Double – siehe: Dirtjump
Drop – Sprung von einer höher gelegenen Ebene auf eine tiefer gelegene
Flat – Landungen ins Flache („Flat") fallen härter aus als Landungen ins Steile
Flats – flache Plattformpedalen, aus dem BMX-Bereich zum Freeriden übernommen, vgl. Clickpedalen
Flow – steht für das Gefühl des Bewegungsflusses – „Flow" bezeichnet das beobachtbar „lockere" Fahren auch schwierigster Streckenabschnitte; er ist in vielen Radsport- und Extremsportdisziplinen scharfes Kriterium für die Beurteilung der Fahrer (siehe auch: Flow)
Fork – siehe: Federgabel Freeride – siehe: Freeride (Mountainbike)
Gap – engl. für Lücke oder Loch; gemeint ist ein Absatz zwischen zwei Ebenen, über den man springen kann (ein Wanderweg oder eine Schlucht beispielsweise)
hang out – zu weit springen und dann die Landung des Sprungs nicht mehr erreichen, man springt in das sogenannte „Flat" hinter dem anvisierten Landepunkt Kicker – kleine Rampe / Launch-Ramp oder auch Speed-Ramp – größere Rampe
greygorixen – meist lustig aussehend, schwer oder leicht stürzen
Manual – stehend, ähnlich wie „Wheelie", Balance nur durch Körperbewegung, ohne in die Pedale zu treten, auch „Surfen" genannt
moshen – mit mangelnder Fahrtechnik materialstrapazierend über eine Strecke rasen
North Shore – auf stellenweise sehr schmalen und verwinkelten Holzbrettkonstruktionen entlangfahren
Obstacle – allgemein für ein „Hindernis", an dem diverse Sprünge ausgeführt werden können
pushen – Geschwindigkeit durch organische Körperbewegung aus einem Loch, einer Kuhle oder einem Absprung herausholen
shapen – das Gestalten von Absprung- und Landehügeln; gutes Shaping ist wichtig, um den „Flow" nicht zu behindern
shake - das kontrollierte Abrollen nach einem Sturz shredden – eine Strecke schnell runterfahren, um möglichst viel Spaß zu haben
smashen, auch maulen – unkontrolliert, schwer stürzen
Step down (unter Umständen auch Drop genannt) – Sprung von einer höher gelegenen Ebene auf eine tiefer gelegene, zumeist in einem einzigen „Obstacle" integriert
Step up – Sprung von einer tiefer gelegenen Ebene auf eine höher gelegene
Table – siehe: Dirtjump Wheel(s) – engl. für Rad (Räder)
Wheelie – auf dem Hinterrad fahren, Balance mithilfe von Treten und Bremsen