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CTF Grefrath

Radler trotzen dem widrigen Wetter

709 Radfahrer, davon 352 Rennradfahrer und 357 Mountainbiker, nahmen an der 27. Radtouristikfahrt des Radsportvereins Grefrath am Ostersamstag teil. "Zu uns kommen Leute aus ganz NRW, Rheinland-Pfalz und aus den Niederlanden", informiert Radtouristik-Fachwart Reiner Schneider. Traditionell ist die Fahrt am ersten Aprilwochenende, da es früher im Winter eine Streckenbeschränkung auf maximal 50 Kilometer gab. "Wir möchten allen Wertungskartenfahrern die Möglichkeit zum Punktesammeln geben", erklärt Schneider.

Schön war das Wetter nicht, aber Rennradler sind harte Jungs. rp-foto: kaiser
Schön war das Wetter nicht, aber Rennradler sind harte Jungs. rp-foto: kaiser
Abstand

An den Start gingen Rennradfahrer und Mountainbiker, darunter auch 20 Leute vom RTC Mülheim/Ruhr. Am Niederrhein schätzen sie die schöne Landschaft und die flachen Strecken. Rennradler hatten drei Strecken (42, 72, 112 Kilometer) zur Auswahl und fuhren die Klasse A (Ausdauer), Mountainbiker hatten die Wahl zwischen zwei (34, 52) Rundkursen inklusive Süchtelner Höhen beziehungsweise Hinsbecker Höhe und unternahmen eine Cross-Touristik-Fahrt. Nieselregen und teilweise böiger Wind machten den Radsportlern zu schaffen. Dennoch zieht Schneider eine positive Bilanz: "Bei den Rennradlern hab es zwei leichte Stürze. Und bei diesen Wetterverhältnissen mit Graupel- und Hagelschauern hatten wir jedoch mit erheblich weniger Teilnehmern gerechnet – das spricht für die Beliebtheit unserer Traditionsveranstaltung." Die teilnehmerstärksten Vereine wurden geehrt. Bei den Rennradfahrern war das der Hülser SV, gefolgt vom RSV Tönisvorst und dem Adler Bottrop. Bei den Mountainbikern wurde der RTC Mülheim/Ruhr vor dem ASC 09 Dortmund und Sturmvogel Essen geehrt.

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