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Kids on Tour

Ab wann macht es Sinn, Kinder aufs Bike zu setzen? MB sagt, was Sie Ihren Sprösslingen zutrauen können.

 

Kinder loten gerne ihre eigenen Grenzen aus – sitzen sie allerdings zu lange auf dem Bike, kann die Begeisterung schnell umschlagen. „Bei Wettkämpfen gibt es für ­jede Altersstufe Übersetzungsbeschränkungen zum Schutz vor Überforderung“, sagt Hilmar Hessler, Referent für Jugendradsport beim BDR. Kinderarzt Dr. Werner Strahl rät zudem, auf das Verhalten der Kinder zu achten: „Unsicherheit und Flüchtigkeitsfehler sind erste Ermüdungsanzeichen.“

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Alter 6 - 8
Gemeinsames Üben auf niedrig frequentiertem Gelände. Geschicklichkeitsschulung durch Bremsübungen, Um- und Überfahren von kleinen Hindernissen. Kürzere Wege abseits viel befahrener Straßen radeln, um Ausdauer und Routine zu schulen.

Alter 9 - 10
Maximal Halbtagesausflüge. Öfters eine Pause einlegen – Ballspielen oder Schwimmen entlastet die Wirbelsäule und lockert die Haltung auf dem Bike. Auf reichlich Flüssigkeitszufuhr achten. Blutzucker stabilisieren – mit Obst oder einem Schokoriegel.

Alter 11 - 12
Lockere Touren von 30 bis 35 Kilometer je nach Höhenmeter. Kleine attraktive Ziele, die während der Tour angesteuert und besucht werden, lockern Stimmung und Muskulatur. Bei etwas längeren Touren zu Freunden am besten am Ziel abholen lassen.
 
Quelle: Mountainbike-Magazin 7/2007
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