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Sonntag, 17. Dezember 2017
1. Herren  Liga

Herren (Oberliga, Saisonbericht)
18.05.2014

Das Jahr eins zurück in der Oberliga verlief für die Herren des ASC nicht gerade wie ein Wunschkonzert, zeigte die Saison doch zwei ganz unterschiedliche Seiten. Immerhin konnten die vorrangigen Saisonziele, das Ankommen der ehemaligen Berghofer Oberliga-Truppe an der Schweizer Allee sowie der Erhalt der Klasse (auf Tabellenplatz neun), umgesetzt werden. Zweites sogar bereits acht Wochen vor dem Ende der Spielzeit. Nach drei Auftaktniederlagen, zwei davon recht unglücklich, steigerten sich die 09er und legten bis zur Weihnachtspause eine fünf Spieltage andauernde Siegesserie hin. In dieser Phase gab es durchaus ansehnlichen und attraktiven Basketball in der Realschule zu sehen, der den einen oder anderen Zuschauer mehr an die Schweizer Allee lockte. Insbesondere auch in den WBV-Pokalspielen zeigten die Aplerbecker was zu leisten sie im Stande waren, als zumindest noch ein einigermaßen bestückter Kader zur Verfügung stand. Der klassenhöhere Zweitregionalligist RC Borken Hoxfeld konnte eliminiert werden und am Erstregionalligisten SG Sechtem scheiterte der ASC erst nach ganz harten Kampf (62:63). Parallel stand das Team zum Jahreswechsel mit fünf Siegen und drei Niederlagen unter den Top fünf in der Liga. Doch der Plan, aus dieser Position heraus die Spitzenmannschaften anzugreifen, war schnell Geschichte und ging über in ein Ringen um den Klassenerhalt. Das lag vornehmlich an Personalproblemen, die vom Saisonstart an vorhanden waren, sich aber im neuen Kalenderjahr seuchenartig ausbreiteten. Daneben war in Teilen der Mannschaft auch der Wille zur regelmäßigen Teilnahme an der Übungseinheiten wenig ausgeprägt. Immerhin reichte es noch zu den nötigen Siegen, um auch in der kommenden Saison in der Oberliga auflaufen zu dürfen, auch wenn es teilweise grauseligen Basketball zum Abgewöhnen zu sehen gab. Positiver Nebeneffekt der Personalmisere waren erste durchaus erfreuliche Auftritte der U18-Regionalliga-Nachwuchsspieler Ricardo Rubarth und zuletzt auch Marc Habich in der Herren-Oberliga. Der größte Dank von Coach Volker Ohm ging an Center Christoph Sonntag, der praktisch von Saisonbeginn an ganz kurz vor einem Bandscheibenvorfall stehend, immer wieder auf die Zähne biss und sich für das Team zur Verfügung stellte.

Die meisten Zähler in der Saison (Oberliga und WBV-Pokal) sammelten:
Kapitän Dennis Smazal (14,8 Punkte pro Partie)
Christian Sawitzki (11,9) 
Christoph Sonntag (10,7)

Die ruhigsten Hände an der Freiwurflinie zeigten:
Eugen Lehm (67,6 Prozent)
Miles Foster (66,2)
Andre Grunau (62,5)

Am häufigsten aus dem Drei-Punkte-Land erfolgreich waren:
Dennis Smazal (39),
Daniel Siepe (31)
Christian Sawitzki (16)

In der Oberliga waren in dieser Spielzeit im Einsatz:
Dennis Smazal (19 Spiele von 25), Christian Sawitzki (23), Michael Fechner (24), Daniel Siepe (20), Miles Foster (18), David Greene (22), Eugen Lehm (24), Andre Grunau (19), Jens Winkelmann (7), Philipp Wachholz (15), Christoph Sonntag (15), David Halupka (9), Javier Noriega (3), Ricardo Rubarth (8), Lucas Kehse (4), Olaf Dierks (3), Bastian Züge (1), Marc Habich (2) und Denis Littmann (0).

Herren (Oberliga, 22. Spieltag)

10.05.2014

Eine peinliche und beschämende Vorstellung zeigten die erneut personell mit dem nahezu letzten Aufgebot angetretenen Oberliga-Korbjäger zum Saisonkehraus bei Vizemeister TV Gerthe, kassierten entsprechend mit 43:104 (9:23/7:33/14:19/13:29) eine mehr als überdeutliche Pleite. In der erste Hälfte war keinerlei Widerstand gegen die befreit aufspielenden und gut treffenden Nachbarstädter zu erkennen. Insbesondere im Fast Break-Spiel konnten sich die Gastgeber völlig unbehindert austoben. Offensiv funktionierte beim ASC so gut wie gar nichts, wechselten sich Pässe ins Nichts, mit Einzelaktionen oder Fehlwürfen ab, so dass die 09er zur Pause bereits mit blamablen 40 Punkten (16:56) zurück lagen. Die dazu passenden Worte gab es dann in der Halbzeit zu hören. Immerhin ging Hälfte zwei dann „nur noch" mit 20 Zählern verloren. „Mir tut es auch einen Tag danach noch körperlich weh, wenn ich an den Samstagabend zurückdenke und entsprechend schwer fällt es, positive Aspekte zu finden", sagte Coach Volker Ohm, der dann doch zumindest zwei Dinge fand. Die in dieser Saison so häufig negativ zu kritisierende Freiwurfquote lag diesmal bei überraschend guten 77 Prozent (17:13). Daneben nutzen die beiden in der Startformation gestandenen und mit richtig viel Einsatzzeit bedachten U18-Akteure Ricardo Rubarth und Marc Habich ihre Zeit auf dem Feld, um reichlich Oberliga-Erfahrung zu sammeln. „Diesmal gab insbesondere die Leistung des erst 16-jährigen Marc Habich Anlass zur Freude. Marc lernte innerhalb des Spiel schon dazu, gewöhnte sich von Minute zu Minute mehr an die Gangart in der Oberliga und erzielte dann mit zehn Zählern (gemeinsam mit Christian Sawitzki) sogar die meisten Punkte ", so der Coach. Auch „Aushilfscenter" Olaf Dierks aus der Bezirksliga-Reserve wusste an alter Wirkungsstätte zu gefallen. Zudem gebührt dem Routinier Dank, dass der sich in der Schlussphase der Spielzeit drei Mal zur Verfügung stellte.

ASC: Habich (10/1/6:5), Sawitzki (10/1/7:5), Fechner (6/1/4:3), Siepe, Foster, Kehse (3/1), Lehm (4), Grunau, Dierks (8), Rubarth (2).

Herren (Oberliga, 22. Spieltag, Vorschau)

Zum Saisonkehraus geht es am Samstag (18 Uhr, Schulzentrum Gerthe) für die Oberliga-Korbjäger zum aktuellen Tabellenzweiten TV Gerthe. Die Nachbarstädter werden alles daran setzen, die letzte Begegnung der Spielzeit zu gewinnen, da sie als Vizemeister noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die 2. Regionalliga besitzen. Das Hinspiel an der Schweizer Allee war lange Zeit hart umkämpft und endete schließlich mit einem 73:65-Erfolg der Bochumer. Diesmal sehen die Vorzeichen aus Aplerbecker Sicht allerdings anders aus. Der ASC tritt erneut mit großen Personalproblemen und ohne viele, viele Stammkräfte an (Christoph Sonntag, Philipp Wachholz, Jens Winkelmann, Denis Littmann, David Greene und David Halupka fehlen, Dennis Smazal und Andre Grunau machten unter der Woche einen ersten Versuch – auf einem Korb). Mit Ricardo Rubarth und Marc Habich werden daher erneut zwei U18-Regionalliga-Akteure im Kader stehen. Zudem wird Olaf Dierks aus der Bezirksliga-Reserve aushelfen und noch einmal an seine alte Wirkungsstätte in Gerthe zurückkehren. „Wie in der Vorwoche gegen die AstroStars wird es lediglich darum gehen, die zu erwartende Niederlage möglichst in Grenzen zu halten", meint Coach Volker Ohm. Die Anreise der Mannschaft erfolgt größtenteils per Zug, da nach der Partie eine Abschlussveranstaltung beim „Bochumer" Christoph Sonntag und anschließend im Bermuda-Dreieck steigen soll.

Herren (Oberliga, 21. Spieltag)

Die ob der Personalsituation (der ASC spielte diesmal ohne Acht, Christoph Sonntag, Philipp Wachholz, Jens Winkelmann, Denis Littmann, Dennis Smazal, Andre Grunau, Miles Foster, David Halupka fehlten) erwartete derbe Abfuhr holten sich die Oberliga-Korbjäger mit 41:82 (7:22/8:22/12:18/14:20) gegen den Tabellendritten, die Reserve des Pro B-Zweitbundesligisten AstroStars Bochum, im letzten Saisonheimspiel ab. Die erste Hälfte sah wirklich grauselig aus, ließen die 09er den Bochumern doch defensiv nach Belieben freie Bahn Richtung Korb und wirkten daneben offensiv verkrampft und ängstlich. Besserung und mehr als lediglich 15 eigene Punkte gab es in der zweiten Halbzeit. Die sah mit Ricardo Rubarth und Marc Habich zwei U18-Akteure in der Startformation und eine Umstellung auf Zonenverteidigung. Dies bremste die Bochumer ein wenig ein und auch offensiv agierten die Aplerbecker jetzt mutiger und konsequenter, so dass die zweite Hälfte nur mit 26:38 verloren ging. „Der wichtigste Aspekt war, dass unsere Nachwuchsmänner Ricardo und Marc beide jeweils über eine Halbzeit auf dem Feld standen, wieder eine ganze Menge gelernt haben und sich ordentlich verkauften, sicherlich schon in naher Zukunft zumindest vollwertige Oberligaspieler sein werden", sagte Coach Volker Ohm.

ASC: Sawitzki (4/4:2), Fechner (6), Siepe (10/2/2:0), Habich (1/4:1), Greene (7/4:3), Lehm (6/1/2:1), Kehse, Rubarth (7/5:3).

Herren (Oberliga, 21. Spieltag, Vorschau)

Trotz der vierwöchigen Spielpause über die Osterferien hat sich nicht wirklich etwas verändert an der desaströsen Personalsituation bei den Oberliga-Korbjägern, die am Samstag (20 Uhr) zum letzten Heimspiel der Saison mit der Reserve des Pro B-Zweitbundesligisten Bochum AstroStars den Tabellendritten in der Realschule an der Schweizer Allee erwarten. Im Hinspiel boten die Aplerbecker eine ihre schwächsten Vorstellungen der Spielzeit und gingen in der Nachbarstadt mit 63:93 unter. Und die Vorzeichen stehen nicht unbedingt auf Revanche. Lediglich vier einsatzfähige Spieler besuchten unter der Woche die beiden Übungseinheiten. Samstag werden die Center Christoph Sonntag, Philipp Wachholz, Jens Winkelmann und Denis Littmann ebenso fehlen wie die an Fußverletzungen laborierenden Andre Grunau und Kapitän Dennis Smazal. Auch David Halupka wird nicht spielen. Christian Sawitzki konnte unter der Woche berufsbedingt zudem nicht trainieren, steht aber zumindest zur Verfügung. Über Miles Fosters Verbleib liegen keine Informationen vor. Erstmalig werden daher mit Ricardo Rubarth und Marc Habich gleich zwei Akteure aus der U18-Regionalliga im Aufgebot stehen.

Herren (Oberliga, 20. Spieltag)

Mit einer 56:70 (19:16/7:20/10:17/20:17)-Niederlage beim SSV Hamm verabschiedeten sich die Oberliga-Korbjäger in die anstehende vierwöchige Spielpause über die Osterferien. Beim SSV waren gegenüber dem ASC zwar einige Akteure aus dem Krankenlager zurück, doch war das letztlich nicht wirklich ausschlaggebend. „Wir haben eine gute Gelegenheit für ein weiteres Erfolgserlebnis verpasst, denn so toll spielte Hamm dann auch wieder nicht", meinte Coach Volker Ohm. Die Aplerbecker holten sich das Eröffnungsviertel, erzielten dann aber in den beiden mittleren Durchgängen - inklusive minutenlangen Phasen ohne Zählbares - insgesamt nur 17 Punkte (Hamm 37). Diese Zähler fehlten dann trotz gewonnenen vierten Viertels, um am Ende auf Augenhöhe zu sein. Die positivsten Eindrücke hinterließen dabei noch genau die Akteure, die nicht fest zum Oberliga-Kader gehören. U18-Regionalliga-Center Ricardo Rubarth zeigte eine erfreuliche gute und für die Zukunft Hoffnung gebende Vorstellung. Und auch Bastian Züge, „Aushilfe" aus der Bezirksliga-Reserve, besaß wiederholt gute Szenen. Daneben findet Lucas Kehse immer besser ins Team, erhielt diesmal schon deutlich längere Spielanteile als bei seinem ersten Einsatz. Die Partie endete mit einer unschönen Szene. In der Schlussminute nämlich passte ein Hammer Spieler dem am Boden liegenden Kapitän Dennis Smazal den Basketball mit Absicht ins Gesicht, was dem SSV-Akteur eine späte Disqualifikation einbrachte und kurz vor Toreschluss fast noch zu einem Handgemenge zwischen beiden Teams geführt hätte.

ASC: Smazal (13/1/9:4), Sawitzki (6/1/1:1), Fechner (8/4:2), Siepe (3/1), Foster (7/1/1:0), Lehm (2), Kehse (3/1), Züge (6), Rubarth (8).

Herren (Oberliga, 20. Spieltag, Vorschau)

Die beiden größten Krankenlager der Liga treffen am Samstag aufeinander, wenn die Aplerbecker Oberliga-Korbjäger bei denen des SSV Hamm (20 Uhr, Sporthalle am Beisenkamp, Liebfrauenweg) antreten. Beide Mannschaften sind nahezu über den gesamten Saisonverlauf mit schier nicht enden wollenden Verletzungspech gestraft. Bei den 09ern fehlen diesmal Jens Winkelmann, Denis Littmann, Christoph Sonntag, Philipp Wachholz (allesamt Saison-Aus), Andre Grunau, David Greene und David Halupka. Daneben steht hinter dem Einsatz von Daniel Siepe ein Fragezeichen. „Eine Prognose für diese Begegnung ist ungemein schwierig, da die Aufgebote beider Teams sich nur noch als zusammengewürfelte Truppen aus erster und zweiter Mannschaft darstellen", meint Coach Volker Ohm. Der will sich aber am Samstag genau den Charakter eines jeden Spielers anschauen, sehen, ob des gesicherten Klassenerhalts nun im Schongang gespielt wird oder noch wirklicher Siegeswille zu erkennen ist. Auf der Centerposition wird wieder U18-Regionalliga-Spieler Ricardo Rubarth aushelfen. Zu seinem zweiten Einsatz für den ASC in der Oberliga kommt Australien-Heimkehrer Lucas Kehse. Aus der Bezirksliga-Reserve hilft erstmals Bastian Züge aus.

Herren (Oberliga, 19. Spieltag)

Die Aplerbecker Oberliga-Korbjäger haben ihr primäres Saisonziel, den Klassenerhalt, durch einen 69:51 (10:13/18:6/22:11/19:21)-Erfolg am Samstagabend an der Schweizer Allee gegen Basketball Boele Kabel vorzeitig realisiert. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall von drei Absteigern aus der Oberliga ist der ASC auf der sicheren Seite, können die 09er doch weder von den Ruhrbaskets Witten noch von Boele oder dem TV Unna eingeholt werden. Der Erhalt der Klasse gelang bereits am viertletzten Saisonspieltag und damit sogar früher als noch in der Vorsaison. Die Partie gegen die Hagener begann allerdings mit einer Leistung im Eröffnungsviertel, die in keiner Weise mit der Bedeutung der Partie korrespondierte (10:13). Daneben gab es wie schon in der Vorwoche in Witten, wieder einen frühen Verletzungsschock zu verkraften, schied doch Philipp Wachholz schon in der achten Minute mit ausgekugelter Schulter aus. Glücklicherweise erwies sich die Verletzung als nicht so schwerwiegend wie schon einmal zuvor in der Vergangenheit. Doch teilt Wachholz nun das Schicksal „Saison-Aus" mit seinen Center-Positionskollegen Jens Winkelmam und Denis Littmann. In den zweiten zehn Minuten steigerten sich die ohne Winkelmann, Littmann, Christian Sawitzki, Andre Grunau, David Halupka und Lucas Kehse angetretenen Aplerbecker dann, so dass es für eine 28:19-Halbzeitführung reichte. Die Vorentscheidung fiel in den letzten beiden Minuten des dritten Durchgangs, als der ASC per 13:0-Lauf aus einem 37:30 ein 50:30 vor dem vierten Viertel machte. Im Schlussabschnitt verteidigten die 09er diesen Vorsprung relativ sicher, auch, weil es diesmal von der Freiwurflinie deutlich besser funktionierte, konnte man mit 71,4 Prozent (35:25) doch eine mehr als ordentliche Quote erzielen. Maßgeblichen Anteil am Erfolg besaßen neben dem 40 Minuten durchackernden Kapitän Dennis Smazal vor allem Michael Fechner, Miles Foster und „Aushilfe" Olaf Dierks aus der Reserve. „Vom Gefühl her dominierte der Eindruck, die Boeler nicht wirklich geschlagen zu haben, die trafen einfach furchtbar schlecht und spielten auch ansonsten eher sehr schwach. Daher blieb uns praktisch gar nichts anderes übrig als nicht zu verlieren, auch wenn unser Spiel teilweise wieder nur als grauselig bezeichnet werden konnte", so Coach Volker Ohm.

ASC: Smazal (16/1/10:7), Fechner (22/10:6), Siepe, Foster (19/11:10), Greene, Lehm (4/2:2), Dierks (8), Wachholz, Sonntag (2:0).

Herren (Oberliga, 19. Spieltag, Vorschau)

Das erste Erfolgserlebnis dieses Jahres am vergangenen Samstag bei der SG Ruhrbaskets Witten versetzt die Aplerbecker Oberliga-Korbjäger in die Lage, am Samstag im Heimspiel (20 Uhr, Realschule) gegen Basketball Boele Kabel mit einem weiteren Sieg das Saisonziel Klassenerhalt vorzeitig zu realisieren. Dann besäßen die 09er nämlich drei Siege und den direkten Vergleich Vorsprung vor den Hagenern (und noch mehr vor den Ruhrbaskets) bei noch drei ausstehenden Begegnungen. Der direkte Vergleich sollte allerdings auch bei einer Niederlage beim ASC bleiben, landete der doch im Hinspiel einen 108:57-Kantersieg. Zuletzt in Witten traten die 09er fast mit dem letzten Aufgebot an. Diesmal sieht es womöglich ein wenig besser aus, doch von so etwas wie Bestbesetzung wird man an der Schweizer Samstag und im Rest der Saison weiter meilenweit entfernt sein. Neben den Dauerverletzten Jens Winkelmann und Denis Littmann werden auch Christian Sawitzki und David Halupka nicht nur Verfügung stehen. Andre Grunau vertrat sich in Witten den Fuß und wird es ebenso nicht bis zum Spiel gegen die Hagener schaffen. Kapitän Dennis Smazal hütete mit einer Erkältung unter die Woche das Bett und ist ebenso fraglich wie Australien-Heimkehrer Lucas Kehse, der über Probleme an der Achillessehne klagt. Immerhin sind Michael Fechner und Christoph Sonntag wieder zurück im Aufgebot. Aus der Reserve wird noch einmal Routinier Olaf Dierks aushelfen. „Wir wollen das natürlich mit allen Mitteln am Samstag klar machen", sagt Coach Volker Ohm, obwohl lediglich drei Spieler beide Trainingseinheiten dieser Woche absolvierten.

Herren (Oberliga, 18. Spieltag)

Das erste Erfolgserlebnis in diesem Kalenderjahr fuhren die zuletzt in neun Partien sieglosen Oberliga-Korbjäger beim nun weiterhin mit null Punkten im Tabellenkeller stehenden Aufsteiger SG Ruhrbaskets Witten ein. Für den knappen 73:70 (25:16/19:20/14/18/15:16)-Sieg durften sich die 09er vornehmlich bei Dennis Smazal bedanken, der, vor Spielbeginn gesondert vom Coach auf die Partie eingeschworen, seine Farben als Kapitän und Spielmacher zu diesem wichtigen Erfolg führte. „Dennis war unser Anführer, traf über die gesamten 40 Minuten nahezu immer die richtigen Entscheidung, agierte hoch konzentriert und avancierte dann auch noch zum überragenden Topscorer, der am Ende sogar etwas mehr als die Hälfte aller ASC-Punkte erzielte", lobte Coach Volker Ohm die deutlich beste Saisonleistung des Kapitäns. Die Partie begann allerdings mit einem kleinen Schock. Die sowieso schon fast mit letzten Aufgebot angetretenen Aplerbecker (Winkelmann, Littmann, Sawitzki, Fechner, Sonntag und Halupka fehlten) verloren nach vier Minuten auch noch Andre Grunau. Der erzielte sechs der ersten acht Aplerbecker Zähler und hatte sich sichtbar viel vorgenommen, ehe er sich den Fuß vertrat. Dennoch gewannen die 09er das Eröffnungsviertel mit 25:16. Und auch in den folgenden sechs Minuten gab es außer dem defensiven Reboundverhalten nicht viel auszusetzen am ASC-Spiel, führte man da bereits 42:25. Doch von einem auf den anderen Moment war alles wie weggeblasen, plötzlich wirkten die ASCer phlegmatisch, scorten halbzeitübergreifend sieben Minuten lang (bis auf zwei Freiwürfe von Miles Foster) überhaupt nicht mehr. Dadurch kamen die Gastgeber zunächst heran und gingen im dritten Durchgang sogar zwei Mal in Führung (47:46 und 52:49). Doch dann rissen sich die Aplerbecker noch einmal zusammen. Ab der 23. Minute (44:42) scorten ausschließlich Philipp Wachholz (alle seine neun Punkte) und Smazal (plus zwei Zähler von Daniel Siepe) für den ASC in einer ganz engen Partie. In der Schlussminute erzielten die Ruhrbaskets wieder den 70:70-Ausgleich, doch Smazals siebter Dreier brachte die Entscheidung. „Wir spielten lediglich rund 20 Minuten mit der für diese Partie notwendigen Intensität und Konzentration, gaben zudem wieder rund 25 Offensiv-Rebounds an den Gegner ab. Das war phasenweise wieder grausam mit anzusehen", so der Coach. Olaf Dierks, „Aushilfe" aus der Reserve, erledigte seinen Job erwartungsgemäß gut und Australien-Heimkehrer Lucas Kehse gab sein Oberliga-Debüt für den ASC.

ASC: Smazal (37/7/9:6), Kehse, Siepe (10/2), Foster (7/1/5:2), Greene (2/4:2), Lehm (2), Grunau (6/2:2), Dierks, Wachholz (9/2:1), Rubarth.