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Bericht zur Deutschen Meisterschaft der Damen Ü 45 in Dortmund am 13./14. Juni 2015

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ASC 09 Deutscher Meister der Damen Ü 45


Der Ausrichter und amtierender Vizemeister ASC 09 Dortmund wurde mit seiner Ü 45 Damenmannschaft „ASC and Friends" am Wochenende in den heimischen Hallen an der Schweizer Allee Deutscher Meister!
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Am Samstag wurden in zwei Gruppen insgesamt 20 Spiele ausgetragen (verkürzt auf 2 x 10 Minuten Spielzeit), um die Gruppenersten und –plazierten zu ermitteln.
„ASC and Friends", überwiegend bestehend aus Spielerinnen der 2. Damenmannschaft des ASC 09, gewannen dabei ihr erstes Gruppenspiel gegen Oppenheim sicher mit 31:14. Im zweiten Gruppenspiel gegen das Team aus Wolfenbüttel war der Korb für die Dortmunderinnen anfangs wie vernagelt, bevor sich der Ausrichter doch noch souverän mit 41:19 durchsetzte. Im dritten Vorrundenspiel gegen das Team des MTSC Schwabing konnte Coach Uli Paschedag munter durchwechseln und „ASC and Friends" gewannen locker mit 28:8. Im letzten Vorrundenspiel gegen das bis dahin ebenfalls ungeschlagene Team Südwest, überwiegend besetzt mit Spielerinnen aus Heidelberg, wurde es dann zum ersten Mal ernst. Der Gegner trat extrem körperbetont auf und die Dortmunderinnen taten sich sehr lange schwer, sich darauf einzustellen. Bis Mitte der 2. Halbzeit lief man einem Rückstand hinterher, bevor ein 10:0-Lauf inkl. 2 Dreiern von Czarnecka-Stabik die Wende brachte; so wurde dieses hart umkämpfte Spiel am Ende noch mit 29:22 gewonnen. Zeitgleich setzte sich in der anderen Gruppe im Spiel zweier bis dahin ebenfalls unbesiegter Teams der dreimalige Titelverteidiger, die SG München, gegen „Remscheid & friends" durch. Am Abend fand die übliche Players-Party mit allen Mannschaften statt, wo bis tief in die Nacht gefeiert wurde.
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Dann kam es am Sonntagmorgen zu den Halbfinals Dortmund gegen Remscheid und München gegen Heidelberg. Der ASC gewann in einem überlegen geführten Spiel sicher mit 35:13, während sich im anderen Halbfinale München ebenso sicher mit 28:12 gegen Heidelberg durchsetzte. Im kleinen Finale besiegte das Team Südwest dann „Remscheid & friends" sicher mit 33:19 und sicherte sich den 3. Platz.

So kam es am Sonntagnachmittag zum vierten Mal in Folge zum Finale der SG München gegen den Ausrichter „ASC and Friends". In einem Spiel zweier mit vielen ehemals hochklassig spielenden Spielerinnen gespickten Teams lagen die Vorteile dabei zunächst auf Seiten der Münchenerinnen. Der Titelverteidiger konnte sich immer wieder einfach gegen die anfängliche Frau-Frau-Verteidigung der Dortmunderinnen durchsetzen, während der ASC Mühe hatte gegen die physisch sehr präsenten Gegenspieler Punkte herauszuspielen. So ging man trotz einer Umstellung auf eine Zonenverteidigung mit einem 11:18-Rückstand in die Pause. Im zweiten Durchgang kippte das Spiel dann komplett. Die Dortmunderinnen nahmen mit einer aggressiven Zone um die auf beiden Seiten des Spielfeldes überragende Gabi Mrohs-Czerkawski die Münchenerinnen fast komplett aus dem Spiel. Im Angriff gelang es durch eine Systemumstellung einige freie Würfe von Maike Großmann und Susanne Irmler zu generieren. Dadurch wurde die bis dahin gut stehende Münchener Zone auf einmal ungeordnet. Man konzentrierte sich verstärkt auf die Flügelspielerin Großmann, wodurch Spielmacherin Marzena Czarnecka-Stabik endlich freie Würfe bekam und sich mit Ihrem ersten Dreier bedankte. Durch einen 14:0-Lauf gegen jetzt konfus spielende Münchenerinnen gingen „ASC and Friends" bis zur 17. Spielminute vorentscheidend mit 27:20 in Führung. Die letzten 3 Minuten glichen in der vollbesetzten Realschulhalle einem Schaulaufen, der durch zwei weitere Dreipunktewürfe von Czarnecka-Stabik gekrönt wurde. Am Ende siegten die Dortmunderinnen nach einer fantastischen zweiten Halbzeit verdient mit 37:25 und erhielten aus der Hand des Vertreters des Deutschen Basketballbundes, Hartmut Wunderlich, den Ingo-Weiss-Pokal.
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Das siegreiche Team spielte wie folgt: Marzena Czarnecka-Stabik, Ursel Böcker, Maike Großmann, Gabi Mrohs-Czerkawski, Eva Müller-Remmert, Sandra Röder, Ina Paschedag, Claudia Weiß, Dagmar Günther, Anja Grünebaum, Kathrin Ciprina, Susanne Irmler und Ingrid Prinz.

Uli Paschedag


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